FIRN
FIRN
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Firn ist über mindestens einen Winter hinweg liegengebliebener, bereits umgewandelter Altschnee im Hochgebirge. Durch wiederholtes Auftauen und Gefrieren, Windverfrachtung und Druckeinwirkung verdichtet sich der lockere Neuschnee zu grobkörnigem, körnig-hartem Schnee. Firn ist typischer Dauerschnee oberhalb der sogenannten Schneegrenze und stellt die Übergangsphase zwischen frischem Schnee und Gletschereis dar. In Gletschergebieten bildet Firn die Nährzone, aus der sich im Laufe der Zeit durch weiteren Druck und Umwandlungsprozesse kompaktes Gletschereis entwickelt.