Jean-Paul Sartre (1905–1980) war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und führender Vertreter des Existenzialismus. Er betonte die radikale Freiheit des Menschen und die damit verbundene Verantwortung für das eigene Handeln. In Werken wie „Das Sein und das Nichts“ und „Die Übelkeit“ verbindet er Philosophie und Literatur. Sartre lehnte den Nobelpreis für Literatur 1964 ab, um seine Unabhängigkeit zu wahren. Seine politischen Engagements, etwa gegen Kolonialismus und Unterdrückung, prägten sein öffentliches Wirken ebenso wie seine Beziehung zu Simone de Beauvoir.
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