Theodor Herzl (1860-1904) war ein österreichisch-ungarischer Journalist und Schriftsteller, der als Begründer des modernen Zionismus gilt. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Schaffung einer nationalen Identität für das jüdische Volk und setzte sich für die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina ein. Herzl organisierte den ersten Zionistischen Kongress 1897 in Basel, der als Meilenstein in der zionistischen Bewegung angesehen wird. Sein Buch "Der Judenstaat" (1896) legte die theoretischen Grundlagen für die zionistische Bewegung und beeinflusste die jüdische Diaspora nachhaltig.
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